Schlechte Zeiten gehen wieder vorbei

Schlechte Tage oder schlechte Zeiten kennt jeder.

Doch nicht jeder weiss wie damit umzugehen.


Auch da kann ich aus Erfahrung sprechen: Je mehr du dich mit dir selbst auseinandersetzt und deinem Leben, umso besser kannst du mit den wenig guten Zeiten umgehen. Denn du weisst, dass sie zum Leben gehören.


Für mich gibt es eine Grobeinteilung zwischen zwei verschiedenen Typ Menschen und deren Umgang mit Downs. Der eine kennt sich selbst so gut, dass er weiss, was ihm an solchen Bad-Days oder Bad-Times gut tut und hilft und vorallem: Er lässt sich davon nicht unterkriegen und macht trotzdem weiter mit seinen Projekten, geht arbeiten und kümmert sich aktiv um sich selbst.

Der Andere lässt sich hängen, kommt kaum mehr aus der miesen Stimmung heraus und badet in seiner Opferrolle, weil er ja der Ärmste auf dieser Welt ist. Vielleicht habe ich das jetzt ein bisschen übertrieben geschrieben, aber grundsätzlich gibt es diese zwei Arten von Menschen wirklich.


Was ich damit sagen will: du kannst dich jeden Tag entscheiden, wie du mit deiner aktuellen Situation umgehen willst. Und vor allem: finde heraus, was dir an solchen Tagen gut tut!


Wenn ich solche Tage habe, bin ich immer froh, wenn ich arbeiten gehen kann und so eine Ablenkung habe. Mir ist dann wichtig, dass ich etwas bestimmtes vorhabe wie z.B. eine Verabredung, Arbeiten oder Vorlesungen. Auch wenn ich mich zum Teil dann sehr überwinden muss, überhaupt aufzustehen, tut mir die Ablenkung sehr gut.


Wenn ich aber an solchen Tagen gar nichts abgemacht habe und auch nicht in die Schule oder zur Arbeit muss, wird es schwieriger. Das ist meistens dann, wenn ich unter der Woche frei habe und alle anderen bei der Arbeit sind und keine Zeit haben mit mir etwas zu machen. Früher war das mega mühsam für mich und ich brauchte immer jemand, der um mich herum war und sich mein Gemotze anhörte. Schlimm! Und ich war eine Meisterin im Motzen....

Heute schaue ich jeweils, dass ich aufstehe und gleich zuerst unter die Dusche gehe, dann gehts mir meistens gleich schon besser. Und dann mache ich Dinge wie:


- Lesen

- Lernen

- Youtubefilme schauen (möglichst lustige Filme)

- Kochen/ Essen

- laut Musik hören

- wenn ich ganz schlechte Laune habe, hilft es mir wenn ich das ganze Haus putzen und aufräumen kann

- Spaziergang

- Schlafen


Und am meisten hilft mir wenn ich mir immer wieder sage, dass es ok ist, dass ich im Moment schlechte Laune habe (und die Ursache dafür spielt nicht mal eine Rolle) und ich nicht mit mir selbst noch wütend bin sondern meine Emotionen annehme und mir bewusst bin, dass sie wieder vergehen. Es ist enorm wichtig, dass man Emotionen (ALLE!) nicht einfach unterdrückt, sondern dann wirklich ,,lebt'' und ihnen auch Platz macht. Denn gerade negative Emotionen wie Wut gehen dann schneller vorbei. Wenn sie unterdrückt werden, stauen sie sich an und dann explodiert dein Kopf früher oder später und dann weisst du erst recht nicht, wie du damit umgehen sollst.


Also wenn du mal einen schlechten Tag hast oder eine schlechte Zeit, nimm es an, behandle dich selbst mit Respekt und mach dich nicht fertig weil du schlecht drauf bist sondern sei lieb mit deinem Kopf und deinen Gedanken und tue dir Gutes! Glaube mir, du tust dir selbst keinen Gefallen, wenn du deine Emotionen nicht zulässt und dich selbst noch dafür fertig machst! Und denkt dran, du entscheidest immer selbst ob du in deiner Opferrolle sein willst oder dich weiterentwickeln willst, wie in guten und schlechten Zeiten.





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